Der Hummer H3 im Test mit Mercedes ML und BMW X5i
Der amerikanischer Hummer H3 bietet Mercedes ML und BMW X5 Paroli
Wer statt Dieselnagelns auf den gediegenen Komfort eines großen Benziners setzt, sollte sich diese Boys made in America ansehen
In den USA bilden Dieselfahrer nach wie vor eine automobile Randgruppe. Wer dort einen großen Allradler fährt, will nichts wissen von Heizölgeruch und Kaltstart-Nageln. Knapp drei Prozent Diesel-Anteil bei den Pkw-Neuzulassungen sprechen eine deutliche Sprache. BMW bietet deshalb in Nordamerika derzeit nur die Benziner-Versionen des X5 an, Mercedes startete den Verkauf des ML 320 CDI . Gebaut werden X5 und ML -Klasse – auch für Deutschland – direkt im SUV-Mutterland. In Alabama (Mercedes ) und South Carolina (BMW) entstehen die hier wie dort sehr erfolgreichen Luxus-Offroader. Und treffen in den USA auf den amerikanischsten aller amerikanischen Geländewagen – den Hummer .
Ein Prestige-Duell, das jetzt auch in Deutschland steigen kann, denn nach langer Verzögerung hat der offizielle Hummer-Verkauf begonnen – bislang kamen die dicken Dinger ausschließlich über freie Importeure ins Land. Während die Deutschen aus Amerika eine ganze Reihe von Motorisierungen anbieten, ist der Amerikaner in Deutschland auf einen einzigen Antrieb festgelegt: einen Fünfzylinder, was so gar nicht zum gewaltigen Auftritt des H3 passen will. Pünktlich zum offiziellen Vertriebsstart gibt es allerdings ein kleines Update: Der 3,7-Liter-Motor leistet nun 244 PS. Für den ersten Vergleich bestellten wir Mercedes und BMW mit ähnlichen Leistungen: 272 PS liefert der V6 im ML 350 , die exakt gleiche Anzahl Pferde lässt der Reihensechser im X5 3.0 von der Leine.

Obwohl ML und X5 in ihrer jeweils zweiten Generation kräftig gewachsen sind – gegen den Auftritt des H3 wirken sie optisch geradezu wie Kompaktklasse. Dabei ist der noch das kleinste Hummer-Modell. Besonders die abenteuerliche Breite des kantigen Kult-Vehikels flößt Respekt ein, so richtig niedrig oder schmal bereift ist er aber auch nicht gerade. Kunststück, unter dem gelben Blech des Testwagens befindet sich das Chassis der Fullsize-Pick-ups von General Motors. Das erklärt dann, warum sich im H3 Technik findet, die man eigentlich nur noch in Baustellen-Lkw erwarten würde: eine blattgefederte Starrachse im Heck.
Man merkt deutlich, dass Ihr mit" ams" zusammengluckt. Ist ja doch `ne menge Blödsinn in diesem Vergleich. 1. Der Hummer ist ein waschechter Geländewagen und kein SUV im deutschen Wortsinn.
Konkurrenten sind da allenfalls Mercedes G, Jeep Wrangler etc. und nicht so weichgespuelte Pseudos.
2. Der H3 ist in seinen Abmessungen nicht grösser als die beiden anderen.3. Er basiert auch nicht auf den Full- sondern auf den Midsize Pickups von GM. 4. Das er bei 158Km/h aufhört liegt an der Drosselung, wegen der Offroadreifen. Wollt oder duerft Ihr amerikanische Autos nicht objektiv bewerten?
































