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4wheelfun Reisebericht

Toyota Land Cruiser im 4Wheelfun-Supertest

Der Hightech-Kreuzer von Toyota im Gelände

Für das Modelljahr 2010 hat Toyota den Land Cruiser umfangreich überarbeitet. Wir haben das Top-Modell im Supertest auf Herz und Nieren geprüft. Was kann die Off-Road-Ikone in der jüngsten Version wirklich?


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Der Toyota Land Cruiser wurde für das Modelljahr 2010 von Grund auf neu konstruiert. Die Basisdaten für Antrieb und Fahrwerk sind geblieben

Der Toyota Land Cruiser wurde für das Modelljahr 2010 von Grund auf neu konstruiert. Die Basisdaten für Antrieb und Fahrwerk sind geblieben

Es gibt nur wenige Autos, die sich einen derart legendären Ruf erarbeitet haben wie der Toyota Land Cruiser. Seit Jahrzehnten wird die Modellreihe vor allem von Anwendern geschätzt, die es im Gelände wirklich ernst meinen. Dem Trend zu immer mehr Luxus, Elektronik und Assistenz-Systemen kann sich allerdings auch Off-Road-Pionier Toyota nicht verschließen. Der 2010er-Modelljahrgang der mittleren Baureihe Land Cruiser 150 ist zu einem Luxus-Brummer gereift, der dem großen Land Cruiser V8 kaum noch nachsteht.

Teure Top-Version

Das gilt nicht nur für das Gewicht, sondern auch für den Preis. In der getesteten TEC-Edition stehen für den Fünftürer 2,4 Tonnen auf der Waage und 65.500 Euro auf dem Preisschild. Die Wahl zum Spitzenmodell ist dennoch nötig, denn nur für dieses ist das Geländepaket serienmäßig. Gegen 1.550 Euro Aufpreis außerdem für den Executive, Basispreis 58.350 Euro. Wer die neue Crawl-Control, das Multi-Terrain-Select-System und vor allem die Hinterachs-Differentialsperre haben möchte, kommt an den teuren Ausstattungen nicht vorbei.

Der Land Cruiser ist von Grund auf erneuert

Der neue Land Cruiser 150 wurde gegenüber dem Vorgänger von Grund auf renoviert. Motor sparsamer und sauberer, Karosserie neu gestaltet, Rahmen verstärkt, zahlreiche neue elektronische Helfer integriert – ein komplett neues Auto, kein Facelift. Um so erfreulicher, dass auch weiterhin Leiterrahmen, hintere Starrachse und Geländeuntersetzung als Selbstverständlichkeit mit an Bord sind – manch anderer Hersteller hat diesbezüglich ja längst die Segel gestrichen.

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Dabei ist den Entwicklern das Kunststück gelungen, das neue Modell trotz gleich gebliebener Motorleistung und höherem Gewicht sparsamer zu gestalten. Der Verbrauch ist nicht nur auf dem Papier nach ECE-Norm gesunken. Auch im normalen Fahreinsatz lässt sich der große Land Cruiser ohne große Mühe im Achtliter-Bereich bewegen.

Der neue Diesel im Toyota Land Cruiser ist spürbar sparsamer

Der Dreiliter-Motor hat mit dem Fünftürer eine ernst zu nehmende Aufgabe, außerordentliche Fahrleistungen wie bei modernen Hochleistungs-SUV sind damit nicht zu erwarten.  Das würde auch nicht zum Naturell des 4,76 Meter langen Siebensitzers passen, der vor allem mit Komfort punkten will. Der Land Cruiser geht bestimmt, aber nicht rasant voran; dass die Höchstgeschwindigkeit bei 180 km/h elektronisch begrenzt wird, stört selbst auf menschenleeren deutschen Autobahnen nicht. Stattdessen genießt man das geringe Geräuschniveau, die schluckfreudige und komfortable Federung, ein kaltes Getränk aus der Kühlbox im Mittelstaufach und das satte Fahrgefühl – ein echter Langstreckenkreuzer.

Kein Auto für hektische Kurvenfahrt

Übertriebene Hektik auf engen Kurvenstrecken ist dagegen überhaupt nicht sein Ding. Da gemahnt das etwas schwerfällige Handling und die kräftige Seitenneigung zur Mäßigung, solche Übungen überlässt der Land Cruiser gerne den forschen Kompakt-SUV aus Europa.


Aber im Supertest geht es auch nicht um die Bestzeit auf einer Rennstrecke, sondern um die optimale Gelände-Performance. Toyota legt dem Land Cruiser ein 168 Seiten starkes Büchlein zu diesem Thema bei: Anleitung zum Geländefahren an sich und die Erläuterung der umfangreichen Technik.

Gelände-Lehrbuch inklusive

Das ist auch gut so. Im Vergleich zu frühen Land Cruiser, bei denen man lediglich Allrad und Reduktion eingelegt hat, verlangt die neueste Version fast nach einem Programmierkurs. Crawl Control, zwei Sperren, elektronische Dämpfersteuerung, vier Gelände-Spezialprogramme, höhenverstellbares Fahrwerk und nicht zuletzt vier Außenkameras mit einstellbarem Blickwinkel, das alles verteilt auf mehrere Schalterebenen am Lenkrad, am Armaturenträger und in der Mittelkonsole. Und all das nicht in jeder Konfiguration miteinander kombinierbar.

Die Bedienung der Geländehilfen im Toyota Land Cruiser ist kompliziert

Warum das so kompliziert sein muss, bleibt offen. Bei Land Rover und dem dort verbauten Terrain Response-System ist die vergleichbare Programmvielfalt auf wenige Schalterdrehs begrenzt.

Wie sich der Toyota Land Cruiser nach ausführlichem Studium der Programmier-Anleitung im Testgelände geschlagen hat, lesen Sie in unseren Einzelwertungen.

Basisdaten
Marke Toyota
Modell Land Cruiser 3.0 D-4D
Baujahr 2009
Grundpreis 63.250 Euro
Motor Reihenmotor 4 Zylinder Abgasturbolader
Ventile 4 pro Zylinder, dohc
Bohrung mal Hub 96,0 x 103,0 mm
Hubraum 2982 cm³
Verdichtung 17,9:1
Leistung 173 PS (127 kW) bei 3400 U/min
Drehmoment 410 Nm bei 1600 U/min
Literleistung 58 PS (43kW)/Liter Hubraum
Kraftübertragung Allradantrieb
Getriebe 5-Gang automatisch
Achsübersetzung 3,91
 
Fahrwerk
Radaufhängung (vorn/hinten) Einzelradaufhängung / Einzelradaufhängung
Federung
(vorn/hinten)
mit Schraubenfedern, Stoßdämpfern / mit Luftfedern
Bremsdurchmesser (vorn/hinten) 338/312 mm
Reifen (vorn) 245/70 R 17 T
Felgengröße (vorn) 6,5 J x 17
Reifen (hinten) 245/70 R 17 T
Felgengröße (hinten) 6,5 J x 17
Autor: Torsten Seibt
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uwe christian wriede uwe christian wriede » 02.07.2010, 02:43 Uhr  #1

Hallo,bin mit meinen Toyota Prado Bj.2003 zufrieden,nur das Autom.Getriebe macht Zicken.Die gefahrenen Kilometer 161000.Hab das Auto jetzt zwei Jahre in Brasilien,wo ich auch wohne.
Gruss
Uwe Wriede

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