VW Amarok: Die Preise

Auf der AMI wird der Amarok-Preis genannt

VW Amarok

Jetzt ist es amtlich: Der VW Amarok ist ab sofort bestellbar, die Preise für den deutschen Markt sind verkündet. Demnach startet der neue Pickup von Volkswagen bei 26.203 Euro - ohne Allrad. Die 4x4-Versionen sind um rund 2.000 Euro teurer.

Darauf haben Pickup-Fans seit Monaten gewartet: Auf der Automobilmesse AMI in Leipzig hat Volkswagen am 9. April die Preise für den Pickup Amarok genannt. Der Doppelkabiner kann ab sofort bei den VW-Händlern bestellt werden. Die Auslieferung beginnt dann ab Ende September 2010.
 
Der Einstandspreis von 26.203 Euro (alle genannten Preise beinhalten die Mehrwertsteuer) interessiert 4Wheel-Fans allerdings nur am Rande: So günstig bekommt man den Amarok lediglich mit Heckantrieb und 122 PS. Zwei Motoren in je drei Ausstattungslinien stehen zur Auswahl. Der Single-Turbo mit 122 PS und der Biturbo mit 163 PS sind jeweils als Basis, Trendline oder Highline bestellbar.

Der VW Amarok 4x4 kostet ab 28.107 Euro

Für den 163-PS-Amarok mit dem überlegenen Antriebskonzept, sprich mit Allrad, müssen wenigstens 30.844 Euro (Basisversion) investiert werden. Das 122-PS-Modell kostet mit 28.107 Euro rund 2.700 Euro weniger,
 
Die Basisvariante mit unlackierten Stoßfängern und Stahlfelgen ist für den gewerblichen Einsatz vorgesehen. Der Amarok Trendline trägt in Wagenfarbe lackierte Stoßfänger sowie Leichtmetallfelgen und besitzt mit Klimaanlage, Tempomat, elektrischen Fensterhebern, Bordcomputer und CD-Radio bereits alle wesentlichen Komfort-Extras. Der Trendline kostet als 122-PS-TDI 31.892 Euro, mit dem 163-PS-Diesel 34.629 Euro.

Der VW Amarok kommt in drei Ausstattungen

Die Lifestyle-Variante ist der Amarok Highline. Statt der manuellen Klimaanlage ist bei ihm die automatische Climatronic erhältlich. Der Highline steht außerdem auf 17-Zoll-Rädern und kommt mit lackierten Radhausverkleidungen. Die Top-Variante des Allrad-Amarok ist für 34.432 Euro mit 122 PS zu haben, für den 163-PS-Amarok Highline sind 37.169 Euro fällig.
 
Als Extra ist unter anderem eine Lederausstattung für Trendline und Highline erhältlich, beim Trendline kostet sie 1.927 Euro, beim Highline 1.755 Euro. Das DNS315-Navigationssystem steht mit 833 Euro in der Liste, Metallic-Lack kostet 690 Euro extra.

Federungen und Antriebssystem kombinierbar

Der Amarok kommt wahlweise mit permanentem Allrad ohne Untersetzungsgetriebe oder mit starrem Zuschalt-Allrad mit Geländeuntersetzung. Interessant: Beide Allrad-Varianten kosten identisch, beim Zuschalt-Allrad erhält der Kunde allerdings einen zusätzlichen Unterfahrschutz für Tank und Motor geliefert, der für den Permanent-4x4 650 Euro Aufpreis kostet.

Ebenfalls wahlweise ohne Preisunterschied lässt sich das Fahrwerk bestellen. Die HD-Federung für über eine Tonne Nutzlast ist nach derzeitigem Stand nur für den Zuschalt-4x4 lieferbar, damit lässt sich - was bis zuletzt nicht feststand - auch der geländetauglichere Amarok mit der softeren Komfort-Federung ordern. Beide Modelle lassen sich außerdem mit einer 100-Prozent-Hinterachssperre aufrüsten, sie kostet 672 Euro Aufpreis.
 
Mit einem Preisrahmen von 28.102 Euro für den Basis-Allradler bis zu deutlich über 40.000 Euro für einen 163-PS Amarok Highline mit allen Extras bewegt sich Volkswagen im Wettbewerbsumfeld an der Spitze. Spannend wird, wie sich jetzt, fünf Monate vor der Markteinführung, die Bestellungen entwickeln - wir bleiben am Ball!

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Torsten Seibt

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