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Steinbeisser-Trophy 2009: Grabenkampf

Land und Schlamm unter im Offroadpark Langenaltheim! 30 Teams nahmen Ende März an der Steinbeisser Trophy 2009 teil. Starke Regenfälle hatten die Schlammlöcher in kleine Matsch-Seen verwandelt. Wir sagen Ihnen, wer sich im Prolog an die Spitze setzen und welches Team letztendlich das Rennen gewinnen konnte.

Die 9. Steinbeisser-Trophy findet wieder nach altem Brauch im Offroadpark Langenaltheim statt. Das Wetter ist ebenfalls traditionsgemäß nur etwas für wirklich harte Offroader. Wegen der starken Regenfälle waren die Schlammlöcher im Offroadpark ordentlich gefüllt.

Das erste tiefe Schlammloch auf der zehnmal zu bezwingenden Strecke erfordert vom Suzuki-Proto-Team Grotz/Reißner bereits den Einsatz der Seilwinde, noch bevor der erste CP seinen Stempel auf ihre Bordkarte setzen kann. Dazu muss der Beifahrer Marc Reißner jedoch das Fahrzeug verlassen und mit dem Windenseil in der Hand durch brusttiefen Schlamm die rettenden Bäume erreichen. Mit zahlreichen ähnlichen Show-Einlagen werden sie zu den Lieblingen der Zuschauer. Nur die Hälfte des Starterfeldes schafft innerhalb der vorgegebenen Maximalzeit alle zehn Runden. Etliche Teams können wegen Defekten den Rundkurs nicht beenden und müssen vom Berge-Unimog ins Fahrerlager geschleppt werden. In der Nacht zum Samstag wird bei strömendem Regen und Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt nahezu ohne Unterbrechung an den Fahrzeugen geschraubt.

Für sieben Teams ist die Nacht zu kurz und es gehen nur noch 23 Trophy-Fahrzeuge an den Start. Trotz widrigster Wetterverhältnisse sind zahlreiche Zuschauer nach Langenaltheim gekommen, um den Teilnehmern der neunten Steinbeisser-Trophy bei der Bewältigung von senkrechten Absätzen, tiefen Schlammlöchern, losen Steilhängen und meterhohen Felsbrocken zuzujubeln. Nach nur zwei Stunden und fünf Minuten haben die Italiener Rovere/Rusnak auf einem Jeep Wrangler TJ die zehn Sektionen fehlerfrei absolviert und überqueren als erste mit sieben Minuten Vorsprung die Ziellinie. Damit sichern sie sich den Gesamtsieg. Nur noch 13 Fahrzeuge schaffen innerhalb von fünf Stunden alle Sektionen und erreichen völlig ausgelaugt das Ziel. Die Teilnehmer feiern dann ausgelassen zur Party-Musik des Offroad-DJ und vergessen sämtliche Strapazen der vergangenen zwei Tage.

Datum

13. Mai 2009
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