Special: 30 Jahre G-Modell (Teil 6)
So geht es weiter
Die Geländewagenhersteller sind gefordert – strenge Gesetze und mehr Umweltbewusstsein zwingen zu neuen technischen Lösungen. Doch Mercedes scheint dafür gut gerüstet.
Bei Geländewagen passiert nicht mehr viel? Von wegen. In der Familie G herrscht jedenfalls reichlich Bewegung. Der Veteran hat gerade ein umfangreiches Facelift bekommen, und GL wie GLK dürfen sich bald auf Unterstützung durch einen Elektromotor freuen. Basis für den GLK Hybrid ist der ab April 2009 erhältliche 220 CDI Blue Efficiency mit 170 PS starkem Vierzylinder-Diesel. Verbrauch: 6,9 Liter auf 100 Kilometer.
Noch dicker wird der GL Hybrid auftragen, der die Two-Mode-Technik aus der Entwicklungskooperation mit BMW und General Motors nutzt. Mit einem Benziner und zwei Elektromotoren bestückt, kann der GL bis Tempo 50 rein elektrisch fahren und auch bei höheren Geschwindigkeiten deutlich Kraftstoff sparen. Nach der Markteinführung des Technik-Zwillings ML Hybrid Ende 2009, könnte auch der GL Hybrid bald beim Händler stehen.
Und das Thema G-Klasse? An ein Ende der Baureihe ist jedenfalls noch lange nicht zu denken. In Graz wird gerade eine 6x6-Variante für das Militär entwickelt, die den Nutzwert des Geländewagens enorm steigern soll (Zuladung: mehr als 3,5 Tonnen). Die australische Armee hat schon 600 Stück davon bestellt – plus 600 normale G-Modelle. Auftragsvolumen: 200 Millionen Euro. Die Arbeiter am Grazer Band brauchen sich also in naher Zukunft keine Sorgen um ihren Arbeitsplatz zu machen. Laut Mercedes lebt die G-Klasse auf jeden Fall bis zum Jahr 2013.
Lesen Sie außerdem in unserem G-Modell-Special:
• "Von Anfang an dabei" >>>
• "Wiedergeburt eines Klassikers >>> • "Alles Handarbeit" >>> • "Mister Mercedes" >>>
• "Eine starke Gesellschaft" >>>


































