Rally Transiberico 2009 : Land Rover Team Matzker mit starkem Ergebnis

Bei einer der anspruchsvollsten Rallys des FIA Cross-Country Worldcups erreichte das deutsch-australische Team Matzker gegen ein internationales Starterfeld den 5. Rang seiner Klasse und den 11. Rang in der Gesamtwertung.

Der Defender md5r, von Matzker KFZ-Technik GmbH nach FIA-Reglement entwickelt, startete nach dem Prolog auf Platz 26 von 58 genannten Fahrzeugen in die erste 177 Kilometer lange Sonderprüfung. Die sehr technische, staubige Streckenführung mit unzähligen Richtungswechseln und gefährlichen Passagen machte die Sonderprüfung zu einem Höllenritt. Der aufkommende Platzregen konnte nicht zur Verbesserung der Sicht beitragen, verwandelte die Piste aber in eine Rutschbahn, glatt wie Eis. Trotz der widrigen Umstände konnte Matzker die Wertungsprüfung auf Platz 26 beenden.Land Rover Defender bei 38 Grad und 170 km/hDie zweite Etappe mit 284 Kilometern durch das bergige Grenzgebiet von Portugal und Spanien sorgte für Überschläge und Ausfälle bei den Teilnehmern. 38 C° Außentemperatur, steile Abhänge, enge Serpentinen und schmale Schotterpisten stellten eine extreme Herausforderung für Team und Fahrzeug dar. Matzker fuhr auf Angriff, verbesserte sich um 7 Plätze auf den Gesamtrang 19. Die 430 Kilometer lange Sonderprüfung der 3. Etappe sollte entscheidend werden. Sie führte durch dichte Korkeichenwälder mit sandigem Boden und Geröllfelder mit steilen Anstiegen, dann wieder über High-Speed-Passagen mit bis zu 170 km/h Höchstgeschwindigkeit. Auf der finalen, 319 Kilometer langen Etappe der Rally Transiberico 09, zwischen Beja und Estoril konnte Matzker nochmals erfolgreich attackieren und am Ende den Platz 11 in der Gesamtwertung, 5 in der Klasse T1.1, feiern. "Es war eine gute Rallye und Platz 11 ist ein toller Erfolg für das Team und mich. Die vier Etappen waren extrem hart, anstrengend und sehr heiß. Die kurvige Streckenführung verlangte höchste Konzentration und eine perfekte Zusammenarbeit mit dem Navigator Lee Palmer. Das Fahrzeug wurde immens beansprucht und die kurzen Servicezeiten stellten unsere Techniker vor eine ernorme Herausforderung. Nur eine optimale Teamleistung hat diesen Erfolg ermöglicht. Der Land Rover lief während der gesamten Rally tadellos.“ meinte  Amadeus Matzker, nachdem der Kölner seinen Defender nach 1.215 km Sonderprüfung durchs Ziel gefahren hatte.

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Torsten Seibt

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