Alles über Land Rover Freelander
Land Rover LWB Defender 21 Bilder Zoom

Land Rover-Zukunft: Die große Modelloffensive

Land Rover will in den kommenden Jahren das Programm um 15 Modelle erweitern. Wir zeigen jetzt schon, was da alles auf uns zukommt.

Es ist durchaus eine tiefe Zäsur in der Land Rover-Geschichte, die in den kommenden drei, vier Jahren auf Land Rover wartet. Bislang war die Marke nicht unbedingt durch eine überhastete Modellpolitik aufgefallen. 22 Jahre dauerte es, bis dem Ur-Landy der Range Rover zur Seite gestellt wurde, weitere 19 Jahre bis zum dritten Modell, dem Discovery. Mit Land Rover Nummer vier, dem Freelander, wurde neun Jahre nach dem „Disco“, die Schlagzahl allmählich erhöht, der Range Rover Sport (2005) und der Range Rover Evoque (2011) brachten die Erweiterung auf sechs Baureihen.

Neue Plattformen für alle Modelle

Land Rover will und muss allerdings in den kommenden Jahren nachlegen. In erster Linie, um mit einem breiteren Angebot die enormen Entwicklungskosten für die einzelnen Fahrzeuplattformen rentabler zu machen, schließlich muss das komplette Modellprogramm modernisiert werden.
 
Der Range Rover Sport und der Evoque, die jeweils auf einer Land Rover-Plattform (Discovery und Freelander) aufbauen, waren ein erster Schritt in diese Richtung. Künftig wird es aber deutlich mehr Modularität und Gleichteile-Verwendung geben und die Modellfamilien werden erheblich ausgeweitet. Schließlich ist die Einführung der vierten Generation Range Rover zum Jahresbeginn 2013 nur der Anfang. Schon aus technischen Gründen (aktuelle Abgas- und Sicherheitsvorschriften, Verbrauchsreduzierung) muss die komplette Modellpalette in den kommenden zwei Jahren erneuert werden. Diesen Kraftakt wird Land Rover nutzen, um die Varianten stark auszuweiten. So wird es dann nicht nur vom Defender Kurz- und Langversionen geben. Das kommende Modellprogramm wird nach den drei Linien „Luxury“, „Leisure“ und „Utility“ – also Luxus, Freizeit und Arbeit – aufgeteilt.

Range Rover Sport 2013

Den Anfang macht der neue Range Rover Sport, der sich vom bisherigen Plattformspender Discovery abnabelt und stattdessen auf der neuen Range Rover-Architektur aufbaut. Er steht bereits im Herbst bei den Händlern. Der Discovery folgt ein Jahr später, wobei das Programm ausgeweitet wird: neben einer Standard-Version, die praktisch eine komfortablere Variante des kommenden Defender darstellt, soll eine besonders luxuriöse, verlängerte Ausführung an den Start gehen und unterhalb des Range Rover im Revier von Mercedes ML und BMW X5 wildern.

Land Rover Freelander 2015

Der Freelander wird trotz gerade erfolgtem Facelift ebenfalls auf eine neue Plattform gestellt. 2015 soll die neue Generation an den Start gehen. Die erfolgreiche Optik des Range Rover Evoque wird auch das Freelander-Design inspirieren. Drei Varianten wird die Freelander-Familie künftig umfassen: der Standard-Fünfsitzer wird eine sportlicher zugeschnittene Karosserie bekommen als bisher, ein verlängerter Siebensitzer macht auf Familienfreund. Und eine auf 4,3 Meter verkürzte Version soll Einsteigern, für die der Range Rover Evoque finanziell zu hoch angesiedelt ist, den Weg in die Land Rover-Familie ebnen.

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Range Rover Evoque II

Nachdem der Freelander auch künftig mit dem Range Rover Evoque quasi vom gleichen Band im Werk Halewood rollt ist klar, dass auch der Evoque von dieser  Modellausweitung betroffen ist. So wird es einen verlängerten „Evoque XL“ geben, der näher zum Range Rover Sport aufschließt. Außerdem gibt es gute Chancen für eine Serienfertigung des Range Rover Evoque-Cabrio, das Anfang 2012 als Studie vorgestellt wurde. Schließlich ist noch Platz nach unten: mit einer auf vier Meter Außenlänge verkürzten Coupé-Version könnte der „Baby-Evoque“ direkt den kommenden Audi Q1 attackieren.

Land Rover Defender 2015

Bliebe noch das Urgestein, der Land Rover Defender. Klar scheint, dass die bisherige Version auch zukünftig noch für institutionelle Kunden weiter gebaut wird, ob hierzu die Defender-Produktionslinie aus Sollihull ausgelagert wird, ist noch nicht sicher. Private Kunden bekommen jedoch ab 2015 die neue Defender-Generation geliefert, die radikal mit dem Vorgänger bricht. Statt Starrachsen und Leiterrahmen wird es Einzelradaufhängung und ein stabiles Monocoque geben. An der Artenvielfalt des bisherigen Modells wird Land Rover allerdings nicht rütteln: mehrere Radstände, geschlossene Modelle als verglaste („Station Wagon“) oder Lieferwagen- („Hard Top“) Version sowie die Pritschen-Varianten mit Kabine und Pickup-Ladefläche. Lediglich ein Nachfolger für die offene Softtop-Variante steht beim Nachfolgemodell noch nicht endgültig fest, offene Geländewagen gelten bis auf den sündteuren Mercedes G Cabrio und den Jeep Wrangler praktisch als ausgestorben.
 
Es kommt also einiges auf uns zu. Erste Ausblicke auf die neuen Modelle geben wir in unserer Bildergalerie.

Jeep Grand Cherokee SRT8 2012 erster Test
Von am 1. September 2013
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