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Geländewagen-Versicherung: Diese Offroader kosten richtig Geld

Typklassen bestimmen neben anderen Faktoren die Versicherungskosten eines Autos. Wir zeigen Ihnen welche SUV-Modelle auf Deutschlands Straßen die höchsten Fixkosten in der Haftpflichtversicherung verursachen.

Wer in Deutschland ein Auto in den Verkehr bringen möchte, muss dafür eine Haftpflichtversicherung nachweisen. Ob man diese dann noch um eine Teilkasko- oder eine Vollkasko-Versicherung ergänzen möchte, bleibt jedem selbst überlassen, denn nur die Erstgenannte ist eine Pflichtversicherung und daher für jeden Fahrzeughalter verbindlich.

Die teuersten Autos laufen in Typklasse 25

Die Höhe der Versicherungsprämie für die Kfz-Haftpflichtversicherung richtet sich neben einigen anderen Merkmalen wie beispielsweise Regionalklasse, Alter des Fahrers, jährliche Fahrleistung, vor allem nach der Typklasse des versicherten Fahrzeugs, die sich anhand von dessen Herstellerschlüsselnummer (HSN) und Typschlüsselnummer (TSN) ermitteln lässt. Hier reicht das Spektrum von Klasse zehn bis hin zur Klasse 25 am oberen Ende der Skala. Mit der Typklasse steigt auch die zu bezahlende Versicherungsprämie. Wie teuer die Versicherung für ein Auto mit einer bestimmten Typklasse ist, lässt sich allerdings nicht allgemein in Euro angeben.

Beispielhaft sei hier ein Range Rover Sport mit Fünfliter-V8 genannt. Wer den 375 PS starken Offroader nur Haftpflicht versichert, zahlt bei 100 Prozent Beitragssatz einen Jahresbeitrag je nach Versicherung zwischen rund 970 und 1.550 Euro (Berechnungsbasis: Mann, 35 Jahre, verheiratet, keine Kinder, private Pkw-Nutzung, 15.000 km Jahresfahrleistung, Standort München, jährliche Zahlung).

Hohe Schadenhäufigkeit bedeutet hohe Typklasse

Die Einstufung in eine bestimmte Typklasse legt der Verband der Versicherer jeweils zum 1. Oktober fest. Beeinflussende Faktoren sind hier die aktuelle Schadensentwicklung der Modelle. Hochgestuft werden Modelle, die oft in Unfälle verwickelt waren und somit hohe Kosten verursacht haben. Fahrzeuge mit weniger Schadensmeldungen werden zurückgestuft und somit günstiger. Als weiterer Kostentreiber kommen sie Regionalklassen hinzu. Hier schlägt sich die Schadenhäufigkeit in bestimmten Regionen nieder. Die Einstufungen reichen von Klasse eins bis Klasse zwölf. Die derzeit günstigsten Regionen liegen derzeit vorwiegend in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Den höchsten Regionalaufschlag zahlen die Versicherungsnehmer in vielen Regionen Bayerns und in Berlin.

Eine Auswahl der Modelle die sich in den Haftpflicht-Typklassen 24 und 25 tummeln, haben wir in der Fotoshow zusammengestellt.

Foto

Rossen Gargolov

Datum

29. November 2010
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