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Electric Defender auf dem Autosalon Genf: Weltpremiere für den Elektro-Landy

Land Rover zeigt auf dem Autosalon in Genf den ersten rein elektrisch betriebenen Defender. Das Auto wurde in Kleinserie gebaut.

Die Zukunft klopft an die Tür: Statt Diesel nachzufüllen, werden einige Land Rover-Fahrer künftig Ausschau nach einer Steckdose halten. Land Rover zeigt auf dem Autosalon in Genf den ersten rein elektrisch betriebenen Defender. Der "Electric Defender" soll bis zu acht Stunden Geländefahrt schaffen.

Electric Defender fährt 80 Kilometer weit

Statt des konventionellen Antriebs findet sich unter der Motorhaube des Electric Defender ein 300-Volt-Akku mit Lithium-Ionen-Technik, der bis zu 27 kWh Energie speichern kann. Auch das Getriebe entfällt beim Electric Defender, da ein Elektromotor sein maximales Drehmoment sofort ab der ersten Umdrehung produziert. Im Falle des Electric Defender leistet der E-Motor umgerechnet 95 PS und liefert 330 Newtonmeter Drehmoment.

Der Akku des Electric Defender wiegt 410 Kilo, abzüglich der konventionellen Antriebstechnik, die nicht mehr benötigt wird, liegt das Leergewicht des Electric Defender laut Land Rover rund 100 Kilo höher als beim Serienmodell. Je nach Version wiegt der Electric Defender zwischen 2.055 und 2.162 Kilo – Land Rover hat eine Kleinserie des Electric Defender gebaut und mehrere Station- und Pickup-Modelle auf Elektroantrieb umgerüstet.

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Der E-Motor des Electric Defender ist direkt über eine 2,7:1-Übersetzung an das Verteilergetriebe angeflanscht. Die Reichweite wird mit rund 80 Kilometer im Straßenbetrieb und bis zu acht Stunden bei Geländefahrt angegeben. Dabei soll im Gelände durch die Rekuperation, also die Stromgewinnung bei Bremsvorgängen über den Elektromotor, bis zu 80 Prozent der Bewegungsenergie wieder in Strom zurückverwandelt werden.

Wasserdurchfahrt kein Problem

Das Thema Gelände nahm man beim Electric Defender durchaus ernst: in der Erprobung fuhr Land Rover den Electric Defender durch 80 Zentimeter tiefe Wasserlöcher und zog einen 12-Tonnen-Anhänger eine 13-prozentige Steigung hinauf. Land Rover hat den Electric Defender um das aus den anderen Modellen bekannte Terrain Response-System ergänzt, das über gezielten Bremseneingriff die Geländefähigkeit steigern kann – ein Ausblick auf den Nachfolger des jetzigen Modells, der 2015 erwartet wird.

Eine Aufladung des Electric Defender dauert je nach verwendeter Ladestation zwischen vier und zehn Stunden, das mobile Ladegerät der Prototypen ist in einem Koffer untergebracht. Anders als bei bekannten Elektro-Autos verzichtet Land Rover beim Electric Defender auf eine aufwändige Wasserkühlung des thermisch hoch belasteten Lithium-Ionen-Akkus: durch die Montage im Motorraum kann der Akku ausschließlich mit Luft gekühlt werden, was entsprechend Gewicht und Steuerungselektronik spart.

Eine weitere Serienfertigung des Electric Defender ist derzeit nicht geplant. Die sieben produzierten Prototypen werden allerdings im Laufe des Jahres ausführliche Praxiseinsätze erfahren.

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Foto

Land Rover

Datum

28. Februar 2013
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