Brabus G V12 S Biturbo auf dem Autosalon Genf 2010
Der 700 PS-Allradler kehrt nach Genf zurück
Brabus stellt auf dem Auto Salon 2010 einen 700 PS-starken Mercedes-Geländewagen auf Basis der G-Klasse vor. Der G V12 S Biturbo Widestar unterscheidet sich jedoch lediglich durch seine Breitbau-Optik vom letztjährigen Genf-Auftritt.
Als Basis für den Brabus G V12 S Biturbo Widestar dient weiterhin die Mercedes G-Klasse . An der Technik haben die Bottroper gegenüber dem 2009er G V12 Biturbo S kaum etwas verändert. Unter der Haube des neuen Sondermodells verrichtet ein weiteres Mal der aus dem Mercedes S 600 bekannte V12 Biturbo-Motor seinen Dienst. Dieser wurde durch längeren Hub, größere Kolben- und Zylinderbohrungen von 5,5 auf 6,3 Liter erweitert.

Mercede G-Klasse mit 1.320 Nm Drehmoment
Gegenüber dem Serien-V12 mit 517 PS stehen dem Geländewagen so eine Höchstleistung von 700 PS und 1.320 Newtonmeter zur Verfügung - das maximale Drehmoment ist jedoch weiterhin elektronisch auf 1.100 Nm begrenzt. Dennoch ist der Bottroper Bulle stark genug, um in 4,3 Sekunden auf Tempo 100 zu sprinten und eine Spitzengeschwindigkeit von elektronisch begrenzten 240 km/h zu erreichen.
Ein Spezialfahrwerk und eine Hochleistungsbremsanlage mit Zwölfkolben-Alu-Festsätteln und 380 Millimeter großen, innenbelüfteten Scheiben sind im 394.900 Euro teuren Gesamtpaket ebenfalls enthalten. Drei Monitore und Infrarot-Kopfhörer ergänzen die umfangreiche Multimedia-Anlage. Auf Wunsch können Kunden auch ein PC-System, W-Lan, DVD-Wechsler oder Spielekonsolen nachrüsten lassen.
Brabus G V12 S Biturbo - jetzt noch breiter
Optisch wird beim Brabus G V12 S Biturbo ebenfalls kräftig nachgerüstet: eine breitere Spur, Kotflügelverbreiterungen, Türaufsätze, Edelstahl-Trittbretter, LED-Leuchten in den vorderen und hinteren Kotflügeln, ein Dachspoiler mit integrierter LED-Bremsleuchte und extrem große Räder und Reifen in der Größenordnung 20 bis 23 Zoll mit 305/35er Hochleistungsreifen von Pirelli oder Yokohama verleihen dem Mercedes G-Modell einen brachialen Auftritt der Marke Monster-SUV .
Autor: Ralf Bücheler































