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VW Amarok Automatik Fahrbericht: Hightech-Schaltung für den Amarok

Die Familie ist komplett: mit dem neuen Achtgang-Automatikgetriebe bietet VW den Amarok jetzt in insgesamt zehn Varianten an. Auch an der Leistungsschraube wurde nochmals gedreht.

Die Erfolgsgeschichte des VW Amarok könnte mit der neuen Version nochmals an Fahrt aufnehmen. Für komfortbewusste Kunden bietet VW den Pickup ab sofort auch mit Automatikgetriebe an. Mit stolzen acht Fahrstufen. Und es ist eine echte Automatik, mit Drehmomentwandler, kein automatisiertes Schaltgetriebe (DSG), wie es derzeit in den straßenorientierten SUV der Wolfsburger Verwendung findet.

Der Vorteil einer Wandlerautomatik liegt auf der Hand: keine Kupplung, die im Geländeeinsatz bei langsamer Fahrt abrauchen kann, dafür eine deutliche Drehmomenterhöhung an den Rädern durch den Wandler. Im Endeffekt kann die Wandlerautomatik in etlichen Situationen eine Geländeuntersetzung entbehrlich machen. Mit ein Grund, warum VW auf diese Option verzichtet und die Automatikversion ausschließlich mit dem untersetzungsfreien Permanent-Allrad anbietet.

Der erste Gang der Achtstufen-Automatik im VW Amarok fällt auch aus diesem Grund extrakurz aus, um eine akzeptabel niedrige Kriechgeschwindigkeit im Gelände zu erreichen. Der achte Gang ist dagegen als besondere Sparstufe ausgelegt, um auf der Straße die Drehzahl und damit den Verbrauch zu senken – folgerichtig wird die Höchstgeschwindigkeit (siehe Datentabelle) nur im siebten Gang erreicht.

VW Amarok Automatik in allen Versionen

Im Gegensatz zum Wettbewerb im Pickup-Markt beschränkt VW das Automatik-Angebot nicht auf die Topversionen: in allen Ausstattungslinien vom Basismodell bis zum Highline lässt sich der Achtgang-Automat künftig ordern. Der Aufpreis gegenüber dem Sechsgang-Schaltgetriebe beträgt jeweils rund 2.400 Euro. Nochmals rund 400 Euro werden für das Bluemotion-Technology-Paket fällig (rollwiderstandsarme Reifen, Energierekuperation). Damit soll der Normverbrauch um 0,5 Liter sinken, was vor allem auf die Höhe der Kfz-Steuer Einfluss hat; im täglichen Fahrbetrieb dürfte der Unterschied zur Normalversion weniger deutlich ausfallen.

Für die Automatikversion hat VW erneut an der Leistungsschraube gedreht. 17 PS mehr stehen für den Zweiliter-Motor in Verbindung mit Automatik zur Verfügung, das Drehmoment steigt um 20 auf 420 Newtonmeter. So gestärkt liegen die Fahrleistungen nur um Nuancen unter denen des 163-PS-Modells mit Schaltgetriebe und Zuschalt-Allrad: bei der Beschleunigung von 0 auf Tempo 100 um 0,2 Sekunden, bei der Höchstgeschwindigkeit um 2 km/h langsamer.

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VW Amarok Automatik
Modell 2.0-l-BiTDI 2.0-l-BiTDI BMT
Leistung 132 kW/180 PS 132 kW/180 PS
Drehmoment 420 Nm 420 Nm
Getriebe Achtgang-Automatik Achtgang-Automatik
Beschleunigung 0-100 km/h 10,9 s 10,9 s
Elastizität 80-120 km/h 8,5 s 8,5 s
vmax 179 km/h 179 km/h
Normverbrauch 8,0 l D 7,5 l D
CO2 g/km 211 197
Anhängelast gebremst 3.200 kg 3.200 kg
Grundpreis Basis 33.594 EUR 34.153 EUR
Grundpreis Trendline 37.414 EUR 37.812 EUR
Grundpreis Highline 39.984 EUR 40.382 EUR

VW Amarok Automatik mit mehr Leistung

Das sind jedoch akademische Papierwerte – in der Praxis fährt sich der Automatik-Amarok deutlich munterer als sein 17 PS schwächerer Schaltgetriebe-Kollege. Und natürlich erheblich komfortabler. Die Automatik sortiert fleißig und flott die einzelnen Gangstufen, der Schaltkomfort ist hoch, die Gangwechsel jedoch durchaus wahrnehmbar.  Vor allem weil sie reichlich stattfinden: permanent sortiert das Getriebe den jeweils passenden Gang ein, steppt förmlich durch die Stufen. Fast sportlich fühlt sich das an. Sehr angenehm ist die niedrige Drehzahl im achten Gang, die neben dem Verbrauch auch das Arbeitsgeräusch des Motors entsprechend senkt. Praktisch ist die erstmals beim VW Amarok integrierte Start-Stop-Funktion: vor Ampeln oder im Stau geht der Motor bei Stillstand automatisch aus und springt sofort wieder an, wenn man den Fuß von der Bremse nimmt. Hierfür wurde das Automatikgetriebe mit einem Druckspeicher aufgerüstet, um auch ohne laufenden Motor den Öldruck aufrecht zu erhalten.

Die Leistungssteigerung auf 180 PS soll künftig auch in den Schaltgetriebe-Amarok verfügbar sein. Bis dahin bleibt das Automatikmodell der VW mit der höchsten Anhängelast: 3,2 Tonnen darf der VW Amarok Automatik an den Haken nehmen, mehr als die meisten anderen Pickups auf dem Markt.

Fazit:

Mit der Automatikversion ist die angenehmste Variante des VW Amarok zum Schluss auf den Markt gekommen. Der leistungsgesteigerte Zweiliter-Diesel harmoniert gut mit der eifrig, aber komfortabel arbeitenden Achtstufen-Automatik. Der niedrig übersetzte erste Gang macht den Verzicht auf ein Untersetzungsgetriebe eher verschmerzbar als bei der Schaltgetriebe-Version mit Permanent-Allrad. Das und die um 200 Kilo gesteigerte Anhängelast dürfte nicht nur Lifestyle-Kunden ansprechen, sondern auch im gewerblichen Einsatz Freunde finden. Zumal es die Automatik im Gegensatz zur Konkurrenz auch in den sparsam ausgestatteten Basisversionen gibt, die bevorzugt von Nutzanwendern eingesetzt werden. Der Preis ist allerdings beachtlich, maximal 40.382,65 Euro kostet die Highline-Ausstattung als Automatik mit Blue Motion Technology.

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Foto

Volkswagen

Datum

14. März 2012
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