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4wheelfun Reisebericht

Fahrbericht Mitsubishi L200 2.5 DI-D 2010

Pickup in der Verlängerung - der neue L200

Frühjahrsputz bei Mitsubishi: Auch der Pickup L200 bekommt 2010 ein Facelift. Mit geänderter Optik, renoviertem Innenraum und deutlich mehr Ladefläche kommt er ab sofort zu den Händlern. Neu sind außerdem preiswerte Einstiegsversionen. Ein erster Fahrbericht.


Bilder
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Foto: Torsten Seibt

Der neue Mitsubishi L200 für 2010

Der neue Mitsubishi L200 für 2010

Für die Mitsubishi-Händler gibt es einiges zu tun in diesen Tagen. Neben dem brandneuen Kompakt-SUV namens ASX haben die Japaner auch die gesamte restliche Allrad-Flotte überarbeitet. Der neue Pajero Inform als Einstiegsmodell, der überarbeitete Outlander, und vor dem Pickup L200 wurde ebenfalls nicht Halt gemacht. Dessen Überarbeitung steht auch im Zeichen der aufziehenden Konkurrenz. Im Spätsommer kommt der neue VW Amarok, dann wird es voraussichtlich ungemütlich für die japanischen Wettbewerber.
 
Dem neuen Klassengegner wird mit mehr Platz gekontert. Die Pritsche des Doppelkabiners wurde um stramme 180 Millimeter verlängert. Das sieht und spürt man deutlich, mit 1,5 Meter Ladelänge hat der geräumige Doppelkabiner jetzt sowohl für Passagiere als auch für die Ladung ordentlich Platz zu bieten.

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Der neue Mitsubishi L200 wirkt seriöser

Gleichzeitig wurde an der Optik gearbeitet. Die von starken Rundungen geprägte Front zeigt sich nun ernsthafter und seriöser. Die Frontmaske wirkt mit dem bündigen Kühlergrill und der abgesetzten Abschlusskante weniger stark verschachtelt als zuvor. Die Scheinwerfer wurden auf Klarglas-Projektionstechnik umgestellt, die Nebelscheinwerfer sitzen nun bündig in der Frontschürze. Die Proportionen wirken mit der weniger "pummelig" aussehenden Ladefläche in der Seitenansicht harmonischer.
 
Dem Innenraum brachte das Facelift neue Zifferblätter und Grafik für die Instrumente und Bedienung, statt den früheren Blautönen ist nun schwarz/anthrazit angesagt. Ein neues Multifunktions-Lederlenkrad, Licht- und Regensensor, zusätzliche Eingänge für die Audio-Anlage und nicht zuletzt eine neue Fünfstufen-Automatik werten den Mitsubishi L200 zum vollwertigen Geländewagen-Ersatz auf.


Der Preis für den Mitsubishi L200 bleibt gleich

Am 178-PS-Motor der Topversion (Doppelkabiner Intense), 31.190 Euro hat sich ebensowenig getan wie am Preis: der bleibt für alle Versionen unverändert. Der Aufpreis für die Automatik (nur beim Intense zu haben) beträgt 1.800 Euro. Als Preisbrecher soll sich eine einfach ausgestattete Heckantriebs-Variante betätigen, die gibt es als Einzelkabiner ab 18.990 Euro, beim etwas besser ausgestatteten Inform-Doppelkabiner mit Heckantrieb werden 21.990 Euro fällig. Der Einstieg in die Allradwelt beginnt bei 22.490 Euro für den Einzelkabiner, 23.990 für die Club-Cab-Version und 25.490 Euro für den Doppelkabiner.

Starker Dieselmotor in der Topversion

Nur in der Topversion Intense kommt die 178-PS-Version des 2,5-Liter-Dieselmotors zum Einsatz. Der hat verhältnismäßig leichtes Spiel mit dem Viertürer und gibt sich durchzugsstark. Schaltfaules Fahren ist mit dem Vierzylinder kein Problem. Die Geräuschdämmung ist im Vergleich zum Vorgänger etwas besser gelungen, der Motor grummelt dezent im Hintergrund. Das Fahrverhalten entspricht dem Vorgängermodell (Test bei 4wheelfun.de) , gegenüber dem sich in Sachen Fahrwerk und Lenkung nichts verändert hat.

Fazit:

Mit der längeren Ladefläche hat der L200 Doppelkabiner deutlich an Nutzwert zugelegt. Die bei unverändertem Radstand auf 5,26 Meter angeschwollene Außenlänge ist trotz des passablen Wendekreises im engen Innenstadtverkehr allerdings eine Herausforderung. Mit ESP, dem permanenten Allradantrieb samt Untersetzung sowie dem optionalen Fünfgang-Automatikgetriebe nimmt der L200 eine Alleinstellung auf dem Markt ein. Schade, dass die zuschaltbare Hinterachssperre der schwächeren Modelle wegen der Traktionskontrolle nicht erhältlich ist.

Autor: Torsten Seibt
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frank frank » 18.03.2010, 12:52 Uhr  #2

Etwas hässlicheres wie dieses und das letzte Modell kann nur einem Gehirn entspringen das nichts von Pickups versteht.
Der EL ist ein Nutzfahrzeug und nichts anderes.
Damit das der EL zu einem Spassauto verkommt ist erst die berühmte Steuerfrage, LKW oder ä doch PKW, aufgekommen.
Liebe ingenieure, besinnt euch doch bitte auf das wesentliche.

Roman Mueller Roman Mueller » 16.03.2010, 09:16 Uhr  #1

Die neue Optik des meiner Meinung nach wirklich sehr gelungen. Vorallem die Rundungen sind hübsch anzusehen. Ingesammt überzeugt der neue Mitsu Pickup 2010.

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